CDU spricht sich für eine Mischung aus kultureller und gewerblicher
Nutzung sowie Wohnungsbau an der Alpener Straße aus

Die Verwaltung hat jetzt eine Vorlage zu einem Grundstück an der Alpener Straße in Ehrenfeld in die Gremien eingebracht. Das Areal soll im Rahmen einer Konzeptvergabe veräußert werden, um dort Wohnbebauung zu realisieren. Dazu erklärt Niklas Kienitz, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses:

„Wir brauchen Wohnraum in Ehrenfeld. Das ist keine Frage. Wenn wir ein Maximum an Wohnungen aber nur hinbekommen, wenn die Artilleriewagenhalle abgerissen wird und damit die Akzeptanz vor Ort gleich mit, dann sollten wir alles daran setzen, einen Kompromiss zu finden. Der könnte derart aussehen, dass wir einerseits Wohnungsbau ermöglichen, andererseits in der Wagenhalle soziokulturelle oder künstlerische Nutzungen realisieren.“

Martin Berg, Fraktionsvorsitzender in der BV Ehrenfeld erläutert: „Die Artilleriewagenhalle muss unbedingt erhalten werden. Der Bedarf an Wohnraum darf nicht gegen das Kulturgut Stadtgeschichte ausgespielt werden. Die Artilleriewagenhalle ist durch ihre Größe sehr gut dazu geeignet, ein Ort der Begegnung zu werden. Die Bürgervereinigung Köln-Ehrenfeld hat darüber hinaus mehrmals auf den besonderen Stellenwert dieses Objektes hingewiesen und auch ein Gutachten erstellen lassen. Wir teilen die Einschätzung, dass es sich um ein Gebäude mit kunsthistorischem und ortsgeschichtlichem Wert handelt.“

Die Artilleriewagenhalle an der Alpener Straße. © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)