Niklas Kienitz: Maßnahme könnte Parkdruck in den umliegenden Straßen senken

An dem ehemaligen Siemens-Standort an der Franz-Geuer-Straße soll ein gemischt-genutztes, urbanes Quartier entstehen. Der Stadtentwicklungsausschuss hat dazu ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet. Ziel ist es, dass dort Wohnraum, eine Kita und Gewerbeflächen entstehen.

Niklas Kienitz (Foto), Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, schlägt für den Standort den Bau einer Quartiersgarage vor: „Das Vorhaben ist eine tolle Entwicklung für Ehrenfeld, mit der dringend benötigter Wohnraum geschaffen wird. Zudem entstehen Kita-Plätze und Gewerbeansiedlungen werden ermöglicht. Gleichzeitig halten wir das Areal bestens geeignet für den Bau einer Quartiersgarage. Diese könnte dazu beitragen, den Parkdruck in den umliegenden Straßen zu senken. Außerdem ist der Parkplatzsuchverkehr für einen Teil des Verkehrsaufkommens in den Quartieren verantwortlich und führt daher zu erheblichen Umweltbelastungen. Eine Quartiersgarage könnte auch hier Abhilfe schaffen. Um private Investoren beim Bau solcher Garagen zu unterstützen, stehen sogar Mittel aus der Stellplatzablöse zur Verfügung.“

Das städtebauliche Planungskonzept für das Areal an der Franz-Geuer-Straße. Quelle: Stadt Köln / konrath und wennemar architekten ingenieure